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Aktuelles

21.03.2020: Baumaßnahmen gehen weiter

Corona zum Trotz wird im Museum weitergearbeitet, aber natürlich nur so weit, wie es die Umstände zulassen. Denn die Mitglieder möchten ja nicht sich selbst oder andere gefährden. Immerhin ist eine Baustelle in Betrieb.
Dabei handelt es sich um die Wiederherstellung von Teilen des Daches des ehemaligen Lokschuppens 1. Hier wurden inzwischen die Mauerkronen durch eine Fachfirma saniert, in dem sie die maroden oberen Schichten abgetragen und mit den vorhandenen alten Ziegeln neu aufgemauert haben. Weiterhin wurde von außen unsichtbar ein Stahlbetonringanker eingebaut, welcher sicher die Lasten der neuen Dacheindeckung aufnehmen kann.


Jetzt, da die Wände und Unterkonstruktionen wieder tragfähig sind, können auch die Dachdecker kommen, was wahrscheinlich im Laufe der beiden kommenden Wochen soweit sein wird. Zur Vorbereitung wurden bereits Fangnetze an der Dachunterkonstruktion aufgehängt, welche die Dachdecker vor Abstürzen bewahren sollen, wenn sie die Sparrenlage einbauen.



17.03.2020: Saisoneröffnung verschoben

Wegen der Corona-Pandemie müssen wir die Saisoneröffnung, die für den 04.04.2020 geplant war, auf unbestimmte Zeit verschieben. Wir informieren auf unserer Homepage, ab wann das Museum samstags wieder geöffnet ist.


29.02.2020: Saisonvorbereitungen, Teil 2

Der vergangene Samstag wurde ganz unserer Dampflok 50 3570 gewidmet. Auch hier waren einige Unterhaltungsarbeiten durchzuführen. Die Kollegen haben die sogenannten Schieber der beiden Dampfzylinder ausgebaut, um sie zu reinigen und auf Beschädigungen zu untersuchen. Hier zwei Bilder vom Ausbau:



Im ersten Bild erkennt man den Schieber noch in der Wartungsklappe. Im zweiten Bild ist der Schieber schon ausgebaut. Man erkennt oben die leere Laufbuchse des Schiebers und darunter den kreisrunden Deckel des Antriebszylinders.
Nach dem Ausbau des Schiebers wurden die Kolbenringe abgezogen, welche die Schieberkolben zur Laufbuchse hin abdichten.

Dann wurden die Ringnuten von Verschmutzungen gereinigt. Der Kollege freut sich noch, bevor es losgeht. Noch ist er relativ sauber …

Hier noch eine kleine Erklärung, wozu die Schieber einer Dampflok eigentlich dienen: Bekanntlich wird der Dampfdruck in den Antriebszylindern der Lokomotive in Bewegung umgesetzt, weil der Dampf von der ein oder anderen Seite auf den Kolben drückt, der über das Gestänge die Räder antreibt.

Die Steuerung, von welcher Seite der Dampf nun in die Antriebszylinder eingespeist wird, erfolgt durch die besagten Schieber. Sie geben in Abhängigkeit entsprechende Einström- und Auslasskanäle frei, durch welche der Dampf in die bzw. aus den Antriebszylindern hinein- bzw. herausströmt. Sie haben also den gleichen Zweck wie die Nockenwelle in einem Verbrennungsmotor. Die Schieber bewirken jedoch auch noch, dass die dampfführenden Räume in den Antriebszylindern sozusagen kurzgeschlossen werden, wenn kein Dampf eingespeist wird und die Lokomotive im Leerlauf rollen soll. Dadurch wird verhindert, dass die Antriebszylinder als Luftpumpen arbeiten und somit das Rollen erheblich abbremsen.

Auf dem vorletzten Bild sieht man den Schieber in seiner Leerlaufposition: Die beiden großen inneren Schieberkörper befinden sich in Mittellage wie beim Leerlauf beim Rollen der Dampflok. Soll die Dampfmaschine arbeiten, wird in der Laufbuchse des Schiebers der frische und unter hohem Druck stehende Dampf eingespeist, der dann die inneren Schieberkörper auf die äußeren presst. Dadurch werden entweder die Ein- oder Ausströmkanäle der Antriebszylinder bedeckt oder freigegeben, je nachdem, in welcher Lage sich der Schieber in Abhängigkeit von der Stellung der Antriebszylinder und der gewünschten Fahrtrichtung befindet.

Da das alles schwer zu erklären ist, hier eine kleine Animation, die wir der Internetseite https://de.wikipedia.org/wiki/Steuerung_(Dampfmaschine) entnommen haben. Man erkennt rechts neben den Antriebsachsen der Lok den aufgeschnittenen Dampfzylinder. Oben befindet sich die Laufbuchse mit dem Schieber, unten den Antriebszylinder. Je nachdem, in welche Richtung die Lok fahren soll und wie die Antriebskolben stehen, wird über die Schieber Dampf in die Antriebszylinder indiziert oder herausgelassen. Will man die Fahrtrichtung ändern, so wird der Schieber so in der Laufbuchse verschoben, dass jeweils die andere Seite des Antriebskolbens mit Frischdampf beaufschlagt wird.


22.02.2020: Unterhaltungsarbeiten in vollem Gange

Die Vorbereitungen auf die nächste Saison sind in vollem Gang. Zunächst zu den Fahrzeugen: Emmas neuer Kohlenkasten wurde inzwischen grundiert. Wir warten nun noch darauf, dass die Lufttemperatur in einen Bereich steigt, der die grüne Endlackierung zulässt. Bis zur ersten Veranstaltung muss sie wieder hübsch aussehen.


Auch unser Bagger T174 ist befindet sich nun wieder in der Endmontage. Er hat einen neuen Drehwerksantrieb bekommen und befindet sich gerade in der Einstell- und Endmontagephase. Prima, dass er wieder störungsfrei funktioniert.

Einige Wartungsarbeiten erfährt auch eine der großen Dieselloks. Die Starterbatterien der 118 748 brauchten mal wieder frisches, destilliertes Wasser. Nachdem sie heute wieder eingebaut wurden, wurde das Batterieladegerät angeschlossen. Vielleicht können wir die Lok zur nächsten Veranstaltung ja mal ... ?!


Der Maschinenwagen befindet sich gerade zur Neulackierung in unserer Arbeitshalle. Gerade wird er neu grundiert und wir hoffen auch für ihn auf demnächst steigende Temperaturen, damit wir den Lack auftragen können.

Erste Arbeiten wurden auch an unserem Neuzugang, dem Beiwagen 190 851 ausgeführt. Die Stirnseiten wurden teilweise von Schmutz und Farbe befreit und die Scheiben ausgebaut, damit wir die Korrosionsschäden begutachten können. Wie es aussieht, ist da leider einiges zu tun.

Und zum Schluss noch zu den Arbeiten am Lokschuppen I. Endlich wurde das Baugerüst aufgestellt, durch welches das Arbeiten an der Mauerkrone möglich wird. Da dort von oben Wasser eingedrungen ist, müssen die obersten Lagen entfernt und neu aufgemauert werden. Das wird zeitnah durch eine Fachfirma erledigt. Danach kommen die Dachdecker.



Fahrzeuge: Emma, 118 748-3, 190 851-6, Der Katastrophenzug

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01.02.2020: Emma und andere in der Schönheitsklinik

Nur Emma weiß, wie viel Kohle in ihren Kohlenkasten gefüllt und von hier aus durch die unzähligen Heizer, denen sie in ihrem Leben begegnet ist, wieder herausgeschaufelt wurde. So nagte langsam der Zahn der Zeit an ihrem Kohlenkasten und der Rost fraß sich von innen durch’s Blech. Wir nutzen nun die Winterpause für ein paar kosmetische Eingriffe und spendieren der kleinen Lok ein paar neue Bleche, damit sie wieder hübsch aussieht und die Kohle da bleibt, wo sie hingehört.
Am Samstag, den 1.2. rückten wir den bisherigen Blechen zu Leibe und mit ein paar beherzten Schnitten wurden die maroden Stellen großflächig herausgelöst.



Bei der Demontage stellte sich heraus, dass nicht nur die Außenseite, sondern auch die Innenseite des Kohlenkastens vom Lochfraß betroffen war. Also wurde auch hier noch ein Stück neues Blech eingesetzt.


Danach wurde eine Kohlenrutsche angefertigt. Das schräge Blech soll bewirken, dass die Kohle automatisch Richtung Führerhaus rutscht, wenn man hinten ein paar Schaufeln entnommen hat.

Zum guten Schluss wurde eine neue Außenhaut angeschweißt.

Auch die kleine Kinderlokomotive nähert sich der Fertigstellung. Sie freut sich schon über neue Farbe und ein neues Fahrwerk. So hoffen wir, dass unsere kleinen Besucher ab Saisonbeginn im April Spaß an ihr haben werden.


Ebenfalls am Samstag, den 1.2. konnten ein paar wichtige Ersatzteile für unseren Güterwagen gewonnen werden, der sich gerade in Aufarbeitung befindet. Da er im Laufe der Zeit eine seitliche Schiebetür eingebüßt hatte, waren wir auf der Suche nach Ersatz. Fündig wurden wir auf der anderen Elbeseite. Dort steht – inzwischen völlig zugewuchert und verlassen – ein Wagenkasten eines Güterwagens mit ähnlichen Dimensionen wie unserer. Der verfügte noch über eine Schiebetür und entsprechende Schienen und Beschläge. Jedenfalls bis letzten Samstag …


Fahrzeug: Emma

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